DAS GEBURTSTAGSBUCH

65 GESCHICHTEN
VOLLER LEIDENSCHAFT
UND TRADITION

DAS GEBURTSTAGSBUCH

65 GESCHICHTEN
VOLLER LEIDENSCHAFT UND TRADITION

Dynamo Dresden feiert am 12. April 2018 seinen 65. Geburtstag und verabschiedet sich in den Ruhestand. Von wegen! Dieser Verein war, ist und bleibt im Unruhestand. Aufschwung und Niedergang, Triumphe und Tragödien, ein weiterer Skandal, auf den die nächste Sensation folgt. Irgendwas ist immer, nur langweilig ist es nie – und dieses Buch deshalb überfällig.

65 Jahre Dynamo Dresden ist aber kein Lexikon, keine Auflistung von Erfolgen, von Daten und Fakten, sondern vielmehr ein Lesebuch mit 65 Geschichten voller Leidenschaft und Tradition – aufregend, unvergessen und mitunter bislang noch unbekannt wie der geheime Besuch des Bundeskanzlers Helmut Kohl im Mai 1988 beim Heimspiel gegen Jena und die packende Lebensgeschichte von Reinhard Häfner. Es geht um motzende Trainer, einen verhafteten Präsidenten, finanzielle Abhängigkeiten, um die schier unversiegbare Kraft und Kreativität der schwarz-gelben Fans, die in den Anfangsjahren noch anderen Farben zugejubelt haben. „65 Jahre sind eine lange Zeit, und wir können stolz zurückblicken“, schreibt Vereinslegende Ralf Minge im Vorwort, und er legt sich fest: „So wechselvoll unsere Geschichte in den vergangenen sechseinhalb Jahrzehnten war, so spannend werden die nächsten Kapitel.“

Die Ausschläge, hat Minge gesagt, seien bei Dynamo größer als bei anderen Vereinen. Genau diese Emotionen sind es, die eine so bewegende Geschichte schreiben. Jede steht für sich, aber zusammen ergeben sie das, was die Tradition und auch den Mythos Dynamo ausmacht.

MEHR INFORMATIONEN
Erscheinungstermin: 11. April 2018

Autoren: Tino Meyer, Sven Geisler, Daniel Klein

Verlag: Saxophon GmbH, editionSZ

ISBN: 978-3-943444-77-3

Format: Hardcover | 112 Seiten | 22 x 26 cm

Preis: 19,53 €

Bestellhotline: info@editionSZ.de | 0351-4864 1827

LESEPROBE

65 GESCHICHTEN VOLLER
LEIDENSCHAFT UND TRADITION

DAS JAHR 1957

DER TAUSCH DER STADIEN

Nach dem Abstieg in die Bezirksliga muss Dynamo aus dem Heinz-Steyer-Stadion ausziehen.

Wenn man in alten Zeitungen stöbert, wird klar, dass früher eben doch nicht alles besser war. So überschreibt die Sächsische Zeitung am 28. Juni 1956 einen Bericht mit: „Ein unwürdiger Ausklang“. Es geht um das Spiel in der Fußball-Oberliga zwischen dem SC Einheit Dresden und dem SC Dynamo Berlin, das Wiedersehen also mit Spielern, die bis 1954 für Dynamo in Dresden die Fans begeistert hatten. Wie Günter Schröter.

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Doch der ist diesmal der Buhmann. Die Partie vor 30.000 Zuschauern im proppenvollen Rudolf-Harbig-Stadion endet 1:1 – und „mit mehr als nur unschönen Vorkommnissen“, wie es im Kommentar der SZ heißt. „Eine Anzahl unbelehrbarer Zuschauer, die auf unseren Sportplätzen nichts zu suchen haben, nahmen ein grobes Foul von Schröter an Müller zum Anlass, nach Abpfiff auf die Laufbahn zu stürzen, den Spielern des SC Dynamo Berlin den Weg zur Kabine zu versperren und einige von ihnen tätlich anzugreifen.“ Spieler wie Schiedsrichter seien „kein Freiwild für unbeherrschte Elemente, denen es beim Besuch einer Sportveranstaltung weniger auf die sportlichen Darbietungen selbst, sondern vielmehr auf Radau und Krawall ankommt“.

Die Vorfälle sind jedoch nicht der Stein des Anstoßes für den Leserbrief von Heinz Zeuner im September. Ihm geht es vielmehr um die „Tausende von Zuschauern“, die bei größeren Fußballspielen und anderen wichtigen Veranstaltungen keinen Einlass finden. Das Rudolf-Harbig-Stadion sei zu klein. Es sei unverständlich, warum der SC Einheit nach der Verlegung von Dynamo nach Berlin nicht die Anlage des Heinz-Steyer-Stadions erhalten hatte. Er schreibt: „Mir ist klar, dass der Sportclub der Stadt Dresden in den nächsten Jahren Sektionen besitzen wird, die für die internationale Sportarbeit von Bedeutung sind. Dafür muss man aber auch genügende Ausbreitungsmöglichkeiten haben, die im Gelände des Harbig-Stadions nicht vorhanden sind und auch die Stadtplanung nicht zur
Verfügung stellen kann.“

Vier Tage später erscheint die Erwiderung der „Leitung der SG Dynamo Dresden“ unter der Überschrift: „Dem Club das bessere Stadion“. Der Club war Einheit und spielte in der höchsten Klasse, die SGD musste nach
einem Punktabzug 1956 bis in die Bezirksliga absteigen. Es ist eine – zugegeben wacklige – Argumentation für den Verbleib des SC Einheit im vermeintlich besseren Rudolf-Harbig-Stadion. Man dürfe die Frage keinesfalls nur vom Fußball abhängig machen, heißt es. Die Leichtathletik-Anlage im Steyer-Stadion entspreche nicht den internationalen Anforderungen. „Schon allein ein neuer Belag der Laufbahn und einige notwendige andere Reparaturen hätten 34.000 DM gekostet.“ Außerdem gebe es im Harbig-Stadion einen Nebenplatz, ein Eisstadion, einige Tennis- und Volleyballplätze sowie unmittelbar daneben das Georg-Arnhold-Bad. „Das ist nach unserer Meinung eine gute Grundlage für ein Sportforum. Im Heinz-Steyer-Stadion bestehen diese Voraussetzungen in diesem Maße nicht.“

DAS JAHR 1966

MEISTERSCHÜTZE VOM PUNKT

Wolfgang Oeser ist erst der Kapitän und Strafstoßspezialist, später ein Mannschaftsleiter mit Hang zur eigenen Meinung. Die ist nicht immer gefragt.

In der 68. Minute pfeift Rudi Glöckner und zeigt auf den Elfmeterpunkt. Strafstoß für Dynamo nach einem Handspiel. Wolfgang Oeser tritt an und verwandelt sicher, es bleibt das einzige Tor, Dynamo schlägt Carl Zeiss Jena im April 1966 mit 1:0. Im Rudolf-Harbig-Stadion drängeln sich 28.000 Zuschauer und feiern ihre Mannschaft. Am Ende der Saison kommen die Dresdner auf Platz fünf, was beachtlich ist, schließlich pendelt der Verein Mitte der 1960er-Jahre zwischen Liga und Oberliga.

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Das Tor ist ein typisches für Oeser, der nur „Wolf“ gerufen wird. Zwischen 1956 und 1966 bestreitet er 213 Punktspiele für Dynamo und erzielt dabei 27 Tore – 19 davon vom Elfmeterpunkt. Die Quote ist unübertroffen. Reinhard Häfner wird es später auf 16 Treffer vom Punkt bringen. Doch das Toreschießen ist eigentlich nicht Oesers Aufgabe. „Mit der Fünf auf meinem Rücken war ich für das defensive Mittelfeld zuständig“, erklärte er rückblickend. Wobei das fast ein wenig untertrieben klingt. Der Kapitän dirigiert seine Nebenleute lautstark, kämpft verbissen in den Zweikämpfen und geht keinem aus dem Weg. Für die Oberligastars dieser Jahre wie Peter Ducke, Günter „Moppel“ Schröter und Dieter Erler ist Oeser ein gefürchteter Gegenspieler.

Der Mann mit der markanten Nase gehört zu den prägenden Figuren der Gründerjahre, legt das Fundament für den späteren Aufstieg des Klubs bis in den Europapokal. Bei der Feier zum 60. Geburtstag von Dynamo im April 2013 wird er neben Klaus Sammer, Hans-Jürgen Kreische, Hans-Jürgen Dörner und Reinhard Häfner zum Ehrenspielführer ernannt, ein riesiges Plakat mit seinem Foto hängt unterm Dach des DDV-Stadions. Bei der Verleihung des Titels im Hygienemuseum hinterlässt der 81-Jährige nachhaltigen Eindruck. „Wenn ich das Gestolper sehe“, grantelt er. Dabei ist es ihm völlig egal, dass die Zweitliga-Mannschaft samt Trainer Peter Pacult im Publikum sitzt. Er kann es nicht fassen, „wie kopflos die streckenweise auf dem Spielfeld rumrennen“. Seinen Nachfolgern gibt er zu bedenken: „Vor 29.000 Zuschauern spielen zu dürfen, da hat man als Fußballer eine große Verantwortung.“ Er erntet stürmischen Applaus.

DAS JAHR 1980

SPITZENREITER BIS ZUM FINALE

Das Endspiel um die Meisterschaft endet mit einem Sieg für den BFC – auch, weil ein Elfmeter nicht gepfiffen wird.

Doch im Jahr darauf droht aus Mielkes Sicht erneut Unerfreuliches. Vor dem letzten Spieltag führen die Schwarz-Gelben noch immer die Tabelle an, wie auch schon fast die gesamte Saison. Nur einmal, nach der Auswärtsniederlage bei Lok Leipzig Ende März, ist Dynamo für eine Woche Zweiter. Das Finale am 10. Mai 1980 vor 30.000 Zuschauern im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark könnte spannender kaum sein: Der Zweite BFC empfängt den Ersten Dynamo, die Berliner müssen gewinnen, den Dresdnern reicht ein Unentschieden. Lange steht es 0:0, Torraumszenen gibt es fast keine, zu viel steht auf dem Spiel, beide Mannschaften haben Angst, den entscheidenden Fehler zu machen. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff kommt Peter Kotte im Berliner Strafraum elfmeterreif zu Fall, doch Schiedsrichter Hans Kulicke aus dem brandenburgischen Oderberg pfeift nicht, im Gegenzug erzielt Norbert Trieloff nach einem Doppelpass mit Hartmut Pelka das einzige Tor der Partie. Der BFC ist Meister und bleibt es bis 1988 – zehnmal in Folge. So nah kommt Dynamo dem Dauerkonkurrenten nicht mehr.

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Das Tor ist ein typisches für Oeser, der nur „Wolf“ gerufen wird. Zwischen 1956 und 1966 bestreitet er 213 Punktspiele für Dynamo und erzielt dabei 27 Tore – 19 davon vom Elfmeterpunkt. Die Quote ist unübertroffen. Reinhard Häfner wird es später auf 16 Treffer vom Punkt bringen. Doch das Toreschießen ist eigentlich nicht Oesers Aufgabe. „Mit der Fünf auf meinem Rücken war ich für das defensive Mittelfeld zuständig“, erklärte er rückblickend. Wobei das fast ein wenig untertrieben klingt. Der Kapitän dirigiert seine Nebenleute lautstark, kämpft verbissen in den Zweikämpfen und geht keinem aus dem Weg. Für die Oberligastars dieser Jahre wie Peter Ducke, Günter „Moppel“ Schröter und Dieter Erler ist Oeser ein gefürchteter Gegenspieler.

Der Mann mit der markanten Nase gehört zu den prägenden Figuren der Gründerjahre, legt das Fundament für den späteren Aufstieg des Klubs bis in den Europapokal. Bei der Feier zum 60. Geburtstag von Dynamo im April 2013 wird er neben Klaus Sammer, Hans-Jürgen Kreische, Hans-Jürgen Dörner und Reinhard Häfner zum Ehrenspielführer ernannt, ein riesiges Plakat mit seinem Foto hängt unterm Dach des DDV-Stadions. Bei der Verleihung des Titels im Hygienemuseum hinterlässt der 81-Jährige nachhaltigen Eindruck. „Wenn ich das Gestolper sehe“, grantelt er. Dabei ist es ihm völlig egal, dass die Zweitliga-Mannschaft samt Trainer Peter Pacult im Publikum sitzt. Er kann es nicht fassen, „wie kopflos die streckenweise auf dem Spielfeld rumrennen“. Seinen Nachfolgern gibt er zu bedenken: „Vor 29.000 Zuschauern spielen zu dürfen, da hat man als Fußballer eine große Verantwortung.“ Er erntet stürmischen Applaus.

DAS JAHR 1999

DIE WUT DES WESSIS

Rolf Schafstall kehrt mit dem eisernen Besen – allerdings muss er nach dem Interview schnell wieder gehen.

Sein Fazit fällt deftig aus: „Kein Anstand, lauter Ossis.“ Zitat Rolf Schafstall. Der Duisburger hatte zwei seiner insgesamt 14 Stationen als Fußball-Trainer im Osten, allerdings gerieten die besonders kurz: 1992 für 55 Tage bei Stahl Brandenburg und 1999 nur zwei Tage länger bei Dynamo.

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Er ist am 2. Februar als Feuerwehrmann geholt worden, denn bei den Dresdnern brennt es nach der 1:3-Schlappe in Plauen lichterloh. Sie sind in der drittklassigen Regionalliga so weit abgerutscht, dass Präsident Endrik Wilhelm den Spielern dankenswerterweise sogar schon eine Nichtabstiegsprämie in Aussicht stellt. Man hat’s ja, auch wenn der Millionen-Deal mit Michael Kölmel und dessen Kinowelt, der den Verein noch schwer belasten sollte, erst zum Ende des Jahres abgeschlossen wird. Es ist bereits der zweite Trainertausch in der Saison.

Im Dezember 1998 musste Werner „Piko“ Voigt gehen, der Berliner war ein Missverständnis. Damian Halata rückte vom Co- zum Cheftrainer auf, aber unter ihm wurde es keinen Deut besser. Nun soll es also Schafstall, damals 61, richten. Viereinhalb Jahre zuvor hatte er bei Hannover 96 seinen letzten Job. Bei einem Fanforum erhält der Duisburger viel Beifall für seine ehrliche Antwort auf die Frage, warum er sich das antut: „Da muss einen schon der Teufel reiten.“

Er sehe jedoch den Reiz darin, eine am Boden liegende Mannschaft aufzurichten. „Mich interessiert weder das Geld noch irgendein Ansehen“, verkündet Schafstall vollmundig. Ein Mentalitätsproblem zwischen Ost und West gebe es nicht, erklärt er an seinem ersten Trainingstag. Wenig später hört sich das ganz anders an. Erst beschwert sich der Coach bei einer Pressekonferenz, weil die Verantwortlichen angeblich nicht mit ihm redeten. „Ich hatte schon befürchtet, das Sprechen zu verlernen“, motzt er. „Ich habe ein nagelneues Handy, aber das kann ich ungebraucht zurückgeben. Mich ruft sowieso niemand an. Ich werde mal ein paar Fotos von mir auf der Geschäftsstelle abgeben, damit im Präsidium auch alle wissen, wie der Trainer aussieht.“

DAS JAHR 1999

WETTEN, DASS …

Plötzlich entsteht der Eindruck, das Zentrum des Skandals liege in Dresden. Dabei ging es hier nur um eine Siegprämie.

Die erste Nachricht ist dubios. Die Süddeutsche Zeitung meldet am 30. Januar 2005 vorab, dass Dynamo Dresden in den Wettskandal um Schiedsrichter Robert Hoyzer verwickelt sei. Wörtlich heißt es: „Von Wettern will Hoyzer auch erfahren haben, dass Spieler aus drei Klubs – Chemnitz, Dresden und offenbar auch Paderborn, das einen eigenen Spieler anzeigte – Geld kassiert hätten.“ Es werden keine Namen genannt, aber der Hinweis auf „eine kroatische und eine Ost-Variante“ führt bei Dynamo auch zu Ignjac Kresic. Der Torwart war zur „Tatzeit“ der einzige Kroate im Aufgebot. Den möglichen Verdacht weist er zurück. „Ich wette zwar, aber nie auf Spiele von Dynamo. Ich habe damit nichts zu tun und brauche mir keinen Vorwurf zu machen.“

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Als er bestätigt, das Team habe vor dem Spiel gegen Preußen Münster im Juni 2003 eine Siegprämie erhalten, verkünden einige Medien sein angebliches Geständnis und stempeln ihn zu einem der Hauptverdächtigen. Die Schlagzeile: Kresic bekam 15.000 Euro von der Wett-Mafia. Das war in jeder Hinsicht falsch. Ante S., später als einer der Haupttäter verurteilt, hatte tatsächlich über den damaligen Spieler Ranisav Jovanovic, in Berlin geborener Serbe, Kontakt zu Dynamo aufgenommen. Er gab sich als Geschäftsmann und glühender Anhänger der Schwarz-Gelben aus.

Spekulationen nähren Verdächtigungen, Behauptungen gelten als Fakten. Schuldige müssen her. „Ich war nie dabei, aber plötzlich mittendrin. Unschuldig“, sagt Volker Oppitz. Er ist einer von vier aktuellen und zwei ehemaligen Dynamo-Spielern, die im Morgengrauen des 2. Februar 2005 unerwartet Besuch bekommen. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Hausdurchsuchungen angeordnet. Erst durch die Akteneinsicht seines Anwalts erfährt Oppitz, wie er in den Strudel des Wettskandals geraten war: Skandal-Referee Hoyzer hat drei Tage nach seinem ersten Geständnis seine Aussage schriftlich ergänzt: „Als weitere Spieler wurden (vermutlich von Ante S./d. A.) Thomas Neubert, Ranisav Jovanovic, Ignaz Kresic und Volker Oppertz genannt.“ Bei noch einer Vernehmung sagt der gekaufte Schieber dann aus: „Oppitz ist Verteidiger bei Dynamo Dresden. Ich habe seinen Namen von Ante in Bezug auf die üblichen Geschichten in Zusammenhang mit Dynamo Dresden gehört. Ante stellte diesen Verein so dar, als handele es sich um seinen ,Stammverein‘, wobei damit nicht gemeint ist, dass er Fan ist, sondern dass dieser an den Manipulationen an dem Spiel beteiligt ist.“

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